langweilige band
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Konzertbericht: Luxuslärm im Rosenhof können laut
(28.02.10, 18:15 Uhr) Von ungewohnten Klängen wurden am Samstag Abend die Besucher des Rosenhofs in Osnabrück begrüßt. Aus den Boxen rieselten zur Einstimmung auf Luxuslärms "So laut ich kann"-Tour sanfte klassische Klänge von Beethoven, Bach und Mozart an Stelle von Rockbrettern von Foo Fighters, Lost Prophets und Pearl Jam. Dadurch wurde jedem Anwesenden sofort klar gemacht: Hier passiert heute Abend etwas ganz besonderes!

Mit einem fulminanten Intro unter einem Bassgewitter, das den ganzen Rosenhof im wahrsten Sinne des Wortes zum Beben brachte, enterte die fünfköpfige Band aus Iserlohn gegen 20:30 Uhr die Bühne und gab sofort Vollgas. Das krasse Kontrastprogramm zur vorangegangenen Pausenmusik. Wie ein Wirbelwind fegte Sängerin Jini über die Bühne und sang mit unglaublicher Hingabe Song um Song der überaus abwechslungsreichen Setliste. Auf dem Programm standen vor allen Dingen die Poprock-Titel ihres neuen Albums „So laut ich kann“ mit den Highlights „Sag es so wie es ist“, „Sie sieht es nicht“, „Feuer“ und „Wirf den ersten Stein“. Aber natürlich durften auch die besten Songs vom ersten Album wie „Unsterblich“ oder „1000 Kilometer bis zum Meer“ nicht fehlen.
Gut zwei Stunden lang verzauberten die gut gelaunten Iserlohner das teils von weit her angereiste Publikum mit einer musikalisch einwandfreien Bühnenshow die von einer Lichtshow untermalt wurde, von der andere Indie-Bands nur träumen können. Dabei gab sich die Band sehr publikumsnah, ging immer wieder auf die Fans der ersten Reihen ein und erzählten zwischen den Songs immer wieder kleine Anekdoten aus ihrem Tour-Alltag. Nach 18 Songs und drei Zugaben verabschiedeten sich die Luxuslärmer sichtlich stolz und zufrieden von den Osnabrücker Fans und erfüllten später an ihrem Merchandise-Stand noch geduldig Autogrammwünsche.
Dass Luxuslärm immer eine Reise wert sind, bewiesen zwei Fans in der ersten Reihe: Das Konzert im Rosenhof war für sie bereits das vierundsiebzigste. Und nach dem gelungenen Abend zu urteilen, wird sicher auch noch das ein oder andere dazu kommen. Gelegenheit dazu wird es im Festivalsommer 2010 mit Sicherheit genug geben.
Setliste:
Intro
Du weißt nicht wie das ist
Sag es wie es ist
Was ist mit mir
Feuer
Was sag ich jetzt
Nichts ist zu spät
Leb deine Träume
Vergessen zu vergessen
Sie sieht es nicht
Zeichen
Schrei so laut du kannst
Komm ins Licht
Wirf den ersten Stein
Regen
Jemand anders sein
1000 Kilometer bis zum Meer
Letzter Tag
Zugaben:
Unsterblich
Abschied
Etwas bleibt
Weitere Bilder gibt es unter Partyfotos.
Fotos: Katharina Leuck
Kommentare


(Community Redaktion)Sind Konzertberichte jemals wirklich objektiv? ;-)
Ein guter Konzertbericht ist objektiv, ja. Davon gibt es genug. Und ständige Berichterstattung macht diese schlechte Band übrigens auch nicht besser.
So lang die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende...
Gut zwei Stunden lang verzauberten die gut gelaunten Iserlohner
Keine Ahnung, watt die so für Musik verbrechen, ist aber wohl eher kein Death/Thrash, also auch nicht meins. ![]()
Aber 2 Stunden Spielzeit sind sehr amtlich!
Sind Konzertberichte jemals wirklich objektiv? ;-)
Er muss es sein, ja. Wie soll sonst ein objektiver Leser sich ein Bild über die Band machen?
Lieber von 12. Mann verurteilt werden, als von 6. getragen werden.


(Community Redaktion)Selbstverständlich gibt es objektive Konzertberichte. Das war auch nicht ganz ernst gemeint mit dem "je objektiv" und sollte eher auf den "subjektiven Fan" anspielen, der ich nicht bin. Demnach halte ich den Bericht auch nicht für subjektiv.
Allerdings finde ich trotzdem, dass man, wenn man will, jedem Konzertbericht ein kleines bisschen Subjektivität vorwerfen kann, denn wenn es dem beauftragten Schreiberling gefällt, wird der Bericht auch dementsprechend positiv ausfallen.
Aber keine Sorge, ich kann das sehr wohl objektiv beurteilen. Ich gehe im Jahr auf 50 bis 80 verschiedene Konzerte aller Art und habe genügend Vergleichsmöglichkeiten.
Der Sound war amtlich, das Licht war super, die Stimmung noch besser (bis ganz nach hinten), 2 Stunden Konzert mit viel Abwechslung und vollem Körpereinsatz der Band und allgemein begeisterten Stimmen nach dem Konzert (auch von Leuten, die die Band vorher noch nie gesehen haben). Alles hat gepasst und war sehr gut abgestimmt.
Da darf ein Konzert schon mal so einen hochlobenden Bericht bekommen ;-)
Wenn die Band dagegen bei jemandem nicht ins Musikgeschmacksprofil passt und man sie deshalb nicht mag, dann ist das einfach so. Und das ist doch auch vollkommen in Ordnung ![]()








Hab bereits beide Alben und wäre echt gerne am Samstag dabei gewesen... 