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Düsseldorf
Kajanaland – Nordeuropäische Themenwelt im Osnabrücker Zoo
(06.04.11, 11:22 Uhr) Unter dem Arbeitstitel „Taiga“ entsteht im Osnabrücker Zoo eine nordeuropäische Themenwelt. Heute wurde bekannt, dass der neue Zooabschnitt „Kajanaland“ heißen wird - nach einem finnischen Landstrich.

Bei der Eröffnung des ersten fertigen Abschnitts der neuen Welt, einem 230 Meter langen Höhenpfad, wurde auch der neue Name bekannt gegeben – „Kajanaland“. Revierleiter Thorsten Vaupel war bei der Recherche im Internet auf diesen Namen gestoßen. Es gibt den finnischen Landstrich „Kainuu“, der im schwedischen „Kajanaland“ heißt: „Hier leben genau die Tiere, die wir bei uns zeigen. „Kajanaland“ – das klingt nach Abenteuer und Wildnis“, so Vaupel.
Geschäftsführer des Zoos, Andreas Busemann, erklärt, was die Besucher vom ersten Höhensteg aus sehen können: „Direkt am Steg ist bereits der Rückzugsbereich der Silberfüchse gebaut, die mit den Bären Tips und Taps zusammen leben werden. Dahinter entsteht der großzügige Bärenbereich mit Wasserflächen. Am Ende des Bärenbereichs befestigt eine vier Meter hohe Betonmauer das höher gelegene Plateau für die Rentiere“. Ebenso wie die im vergangenen Jahr eröffnete Afrika-Landschaft „Takamanda“ entsteht auch „Kajanaland“ mit sehr viel Liebe zum Detail und soll den Besuchern ein möglichst naturgetreues Bild der Tiere verschaffen. Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg orgeanisiert dafür den Transport der Tiere wie Wisent, Luchs und Nerz: „Ein Vielfraß ist schon aus Duisburg eingetroffen und die übrigen Tiere stehen auf Abruf bereit, ins Kajanaland einzuziehen.“
Aber es ziehen auch altbekannte Gesichter ein: Die Mischlingsbären Tips und Taps und die Rentiere. Die besonderen Bären – ihr Vater ist ein Eisbär, ihre Mutter ein Braunbär – zeigen sich den Besuchern noch vor Ostern in ihrem Übergangsgehege direkt am Höhensteg. „Kajanaland“ wird mit Unterstützung der Stiftungen der Sparkasse Osnabrück/Osnabrücker Land, den Stadtwerken und der Stadt Osnabrück realisiert.
Foto: Zoo Osnabrück





